Vollzeit, ein Schuljahr, feste Struktur und feste Bezugspersonen. Ihr Kind probiert Berufe aus, statt sich blind zu entscheiden und geht am Ende mit einer Anschlusslösung, nicht nur mit einem Zeugnis.
90%
unserer Teilnehmenden starten im Anschluss eine Lehre.
Am Ende jedes Schuljahrs fassen wir zusammen, woran gearbeitet wurde, welche Projekte entstanden sind und wohin die Teilnehmenden danach gegangen sind. Die Broschüren können Sie hier als PDF herunterladen.
Projekte, Modulinhalte und Anschlusslösungen des vergangenen Jahrgangs was gearbeitet wurde und wohin die Teilnehmenden danach gegangen sind.
Hinweis: Diese Jahrgänge liefen nach dem früheren Modell mit den Programmen Media Lab und Horizon. Ab dem Schuljahr 2026/27 führen wir ein offenes Orientierungsjahr mit Grund- und Wahlmodulen.
Die Lehrstellensuche läuft bei uns nicht nebenher. Im Modul Bewerbertraining stehen dafür feste Lektionen im Wochenplan — mit Dozentinnen und Dozenten daneben, die jedes Dossier gegenlesen. So sieht der Ablauf über das Jahr aus.
Zu Beginn klären wir gemeinsam, welche Berufe überhaupt infrage kommen und was dazu nötig ist. Wer noch unsicher ist, bekommt Zeit, das im Lauf des Jahres zu klären.
Beides entsteht im Unterricht, Schritt für Schritt und gemeinsam mit den Dozentinnen und Dozenten. Kein Vorlagen-Ausfüllen, sondern Unterlagen, die zur Person und zum Wunschberuf passen.
Wer sich in einem gestalterischen oder technischen Beruf bewirbt, braucht mehr als zwei Blatt Papier. Im Unterricht entsteht ein Portfolio auf Wunsch dazu ein Bewerbungsvideo oder eine eigene Bewerbungswebsite. Genau die Fähigkeiten dafür bringen die übrigen Module mit.
Jedes Dossier wird gegengelesen, bevor es hinausgeht. Die Dozentinnen und Dozenten geben konkrete Rückmeldung was fehlt, was zu lang ist, was einen Betrieb überzeugt. Überarbeitet wird so lange, bis es sitzt.
Offene Stellen suchen, Dossiers versenden, nachfassen: Dafür sind Lektionen reserviert. Das passiert während der Unterrichtszeit und mit Unterstützung nicht abends allein zu Hause.
Typische Fragen, Auftreten, Körpersprache: Das Gespräch wird geübt, bevor es ernst gilt. So sitzt niemand zum ersten Mal in dieser Situation, wenn es zählt.
Steht ein Gespräch an, bereiten wir gezielt darauf vor: Informationen zum Betrieb, Unterlagen, Ablauf, letzte Fragen. Danach schauen wir gemeinsam, was gut lief und was beim nächsten Mal anders geht.
Die meisten Jugendlichen schreiben ihre erste Bewerbung allein und erfahren nie, warum eine Absage kam. Bei uns sitzt jemand daneben, der die Betriebe kennt und der sagt, was zu ändern ist, bevor das Dossier verschickt wird.
Ein kleinerer Teil des Wochenplans gilt für alle. Den grösseren Teil wählt Ihr Kind selbst wie viele Lektionen es pro Woche hat, welche Module dazu passen und welchen Schwerpunkt es alle zehn Wochen neu setzt. Diese Entscheidungen trifft es selbst und trägt sie auch.
Bewerbertraining, Business English und Französisch laufen bei allen mit, dazu die Projektzeit an praxisorientierten Aufträgen. Zusammen sind das 22 der 32 bis 40 Wochenlektionen die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.
Je nach Modell bleiben 10 bis 18 Lektionen pro Woche zur freien Wahl: aus sechs Basismodulen Büro und Betrieb, MS Office, Informatik, Layout und Design, Marketing, Multimedia. Dazu alle zehn Wochen ein neues Fokusmodul aus achtzehn, von App-Prototyp bis Podcast.
Wie sich eine Woche zusammensetzt, lässt sich auf unserer Seite direkt ausprobieren: Modell wählen, Module anklicken, fertigen Stundenplan als PDF mitnehmen.
Stundenplan selbst zusammenstellen